ThalassA
Installationsanleitung

Von der Datei zum ersten Gespräch.

Zehn Minuten, davon das meiste Wartezeit beim Herunterladen. Hier steht jeder Schritt der Reihe nach, mit jedem Dialog beim Namen — samt der beiden, die Ihr Betriebssystem Ihnen vorlegt, und der einen Einstellung, die sich zwischen Windows und macOS unterscheidet.

Fünf Schritte

  1. 1 — Die richtige Datei laden
    Windows: ein Installationsprogramm. macOS: Apple Silicon oder Intel — Apple-Menü > „Über diesen Mac“ sagt Ihnen, welche. Beide stehen auf der Downloadseite.
  2. 2 — An der Warnung beim ersten Start vorbei
    Windows: „Weitere Informationen“ > „Trotzdem ausführen“. macOS: Rechtsklick auf die App > „Öffnen“ > erneut „Öffnen“. Ein Doppelklick bietet diese Wahl nicht an.
  3. 3 — Die Freigaben erteilen
    Windows fragt nach dem Mikrofon. macOS fragt zweimal: Mikrofon und, getrennt davon, Audioaufnahme. Beides wird gebraucht — das zweite ist das, womit Thalassa Ihr Gegenüber hört.
  4. 4 — Anmelden
    Konto anlegen oder über Google oder Microsoft anmelden. Die Testphase beginnt hier, in der Anwendung, nicht auf der Website.
  5. 5 — Unterlagen einlesen, dann an sich selbst testen
    Dateien in die Wissensbasis legen, den Fortschrittsbalken abwarten, ein Gespräch starten und eine Minute mit sich selbst reden. Besser hier als im Kundengespräch.
Installationsprogramm ausführen, Anwendung starten. Windows SmartScreen nennt sie eine unbekannte Anwendung, weil die Fassung noch nicht signiert ist: „Weitere Informationen“, dann „Trotzdem ausführen“. Beim ersten Start das Mikrofon freigeben. Das war es — Windows stellt den abgespielten Ton von sich aus als Aufnahmequelle bereit, die Stimme des Gegenübers braucht also weder Treiber noch Einrichtung. Windows 10 in der Fassung 2004 oder neuer, 64-Bit.
Das Abbild öffnen und Thalassa in den Programme-Ordner ziehen. Dann Rechtsklick auf die App und „Öffnen“, im Dialog erneut „Öffnen“ — ein einfacher Doppelklick bietet diesen Knopf nicht an, sondern nur eine Sackgasse, weil die Fassung noch kein Entwicklerzertifikat trägt. Danach fragt macOS zwei getrennte Freigaben ab: das Mikrofon (das sind Sie) und die Audioaufnahme (das ist Ihr Gegenüber). Ab macOS 14.2 genügt diese zweite Freigabe. Auf macOS 11 bis 14.1 gibt es die Schnittstelle dahinter noch nicht; dort führt die Anwendung durch die Einrichtung von BlackHole, einem kostenlosen virtuellen Audiogerät — etwa drei Minuten, einmalig.
Mit E-Mail-Adresse anmelden oder über Google oder Microsoft. Die Testphase beginnt in diesem Moment; für den Start ist keine Karte nötig. Wer vorher auf der Website ein Paket gekauft hat, meldet sich mit derselben Adresse an und hat es bereits — einen Lizenzschlüssel geben Sie nirgends ein.
Was dabei tatsächlich passiert

Vier Dinge, die man besser versteht als wegklickt.

Thalassa hört zwei Dinge gleichzeitig. Der Systemton — das, was Ihre Lautsprecher gerade abspielen — ist das Gegenüber. Das Mikrofon sind Sie. Beides wird gebraucht, denn erst das Wissen, wer gefragt hat, macht aus einer Mitschrift eine Antwort. Unter Windows steht der Systemton jeder Anwendung offen; auf dem Mac ist er eine geschützte Ressource — daher die zweite Freigabe.
Apple behandelt sie als verschiedene Dinge; die eine zu erteilen erteilt die andere nicht. Wenn Thalassa Sie hört, aber nicht Ihr Gegenüber, fehlt fast immer die Audioaufnahme: Systemeinstellungen > Datenschutz & Sicherheit, und dort freigeben. Die Anwendung sagt, welche der beiden fehlt, statt einen allgemeinen Tonfehler zu melden.
Solange die Anwendung nicht signiert und notariell beglaubigt ist, warnen Windows SmartScreen und macOS Gatekeeper vor ihr. Auf dem Mac gibt es eine zweite, weniger offensichtliche Folge: Freigaben hängen an der Signatur, und jede neue Fassung ist eine neue Identität — nach einem Update kann macOS die Freigaben deshalb erneut abfragen. Das ist kein Fehler; es verschwindet, sobald die Anwendung mit einem beständigen Zertifikat signiert ist. Wir schreiben das lieber hierhin, als Sie rätseln zu lassen.
Kein Ton vom Gegenüber ist fast immer die Audiofreigabe auf dem Mac oder das falsche Ausgabegerät unter Windows. Keine Antwort heißt meist, dass noch keine Wissensbasis fertig eingelesen ist. Ein Fenster, das in der Bildschirmfreigabe auftaucht, heißt: ganzer Bildschirm geteilt, auf macOS 15.4 oder neuer — teilen Sie ein einzelnes Fenster. Fehlschlagende Anmeldungen liegen meist an einem Firmennetz, das den Rücksprung blockiert. Die Hilfeseite geht jeden Fall einzeln durch.
Fragen bei der Installation

Was währenddessen gefragt wird.

Brauche ich Administratorrechte?

Auf dem Mac nein — die App in den Programme-Ordner zu ziehen genügt, und Sie können sie stattdessen in Ihren Benutzerordner legen. Unter Windows fragt das Installationsprogramm danach; ist Ihr Rechner gesperrt, funktioniert die Fassung als einfacher Ordner ohne Installation. Schreiben Sie an support@thalassa-consulting.com, wir schicken sie.

Mein Arbeitgeber blockiert unsignierte Anwendungen.

Dann startet sie nicht, und ein Umweg von uns wäre auf einem verwalteten Gerät keine gute Idee. Was das löst, ist die signierte und beglaubigte Fassung; fragen Sie uns vor dem Kauf nach dem Zeitplan, nicht danach.

Wo liegen meine Unterlagen nach der Installation?

In Ihrem Benutzerordner, auf Ihrem Gerät. Dort werden sie eingelesen und durchsucht. Hochgeladen wird nichts — außer einem gescannten PDF, dessen Seiten einmalig zur Texterkennung an unser Backend gehen, und das lässt sich in den Einstellungen abschalten.

Kann ich es auf zwei Rechnern installieren?

Ja. Die Lizenz hängt am Konto, nicht am Gerät. Was nicht geht, sind zwei gleichzeitig laufende Gespräche auf einem Konto.

Wie entferne ich es vollständig?

Windows: deinstallieren wie jede andere Anwendung. macOS: in den Papierkorb ziehen. Beides lässt die Wissensbasis in Ihrem Benutzerordner zurück — löschen Sie den Ordner mit, wenn sie weg sein soll. Das Konto selbst zu löschen ist ein eigener Schritt in den Einstellungen der Anwendung.

Die Datei holen

Beide Systeme, beide Mac-Bauarten und die aktuelle Fassung — auf der Downloadseite.